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10 Checkpunkte für die erfolgreiche Grundstücksauswahl

Zehn Checkpunkte für den sicheren Grundstückskauf: Straßenzugang, Boden, Nutzungsgebiete, Gefahrenkarten, Grenzen und eine Checkliste vor dem Kauf.

Veröffentlicht: 25. Februar 2025
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10 Checkpunkte für die erfolgreiche Grundstücksauswahl


Ein Grundstück ist das Fundament eines Wohnimmobilienvermögens, und ein Ersatzkauf ist kaum möglich. Selbst ein Grundstück, das unter Marktpreis erscheint, kann unbaugeeignet sein oder nach dem Einzug Bodenprobleme entwickeln. Um solche Situationen zu vermeiden, ist es wichtig, die Prüfungen vor dem Kauf zu punktuieren und systematisch abzuarbeiten. Dieser Artikel erklärt zehn Checkpunkte, die in der Praxis häufig angesprochen werden.


Checkpunkt 1: Straßenanbindungspflicht


Nach Artikel 43 des japanischen Baugesetzes darf grundsätzlich kein Gebäude auf einem Grundstück errichtet werden, das nicht mindestens 2 m an einer mindestens 4 m breiten Straße liegt. Bei Grundstücken, die nur an eine schmalere Privatstraße grenzen, kann ein Rückversatz vom Straßenrand erforderlich werden, wodurch die effektiv bebaubare Fläche schrumpft. Prüfen Sie die Breite der Zugangsstraße vor Ort und gleichen Sie sie mit der Stadtplanungskarte ab.


Checkpunkt 2: Bodenbeschaffenheit


Weicher Boden kann ungleichmäßige Setzungen verursachen, die zu Neigung und Rissen des Gebäudes führen. Frühere Teiche und Sümpfe oder aufgefülltes Neubauland verdienen besondere Vorsicht. Ein Hinweis ist eine Nachbarschaft mit vielen Bauarbeiten mit erhöhten Fundamenten. Eine Bodenuntersuchung vor dem Kauf und die Nachfrage zur Vorgeschichte des Grundstücks beim Immobilienunternehmen sind wichtig.


Checkpunkt 3: Sonnenlicht und Verschattungsbestimmungen


In Gebieten mit nördlicher Baulinienbegrenzung und Verschattungsbestimmungen sind Gebäudehöhe und -platzierung eingeschränkt; der gewünschte Grundriss oder die Gebäudegröße ist möglicherweise nicht umsetzbar. Auf schmalen Grundstücken nahe an Nachbargrundstücken ist die Wirkung größer, daher ist bei Grundstücken mit Bauauflagen eine vorherige Rücksprache mit einem Architekten beruhigend.


Checkpunkt 4: Nutzungsgebiete und Wohnqualität


Nutzungsgebiete bestimmen, welche Gebäudearten gebaut werden dürfen, sowie Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl. Reine Niedrigwohngebiete bieten eine ruhige Umgebung, doch gewerbliche Einrichtungen sind schwer errichtbar, was den Alltag einschränken kann. Umgekehrt sind Geschäftsgebiete bequem, aber möglicherweise lebhaft. Prüfen Sie die Ausweisung stets auf der Stadtplanungskarte der Kommune.


Checkpunkt 5: Infrastruktur wie Wasser und Abwasser


Ob Wasser- und Abwasserleitungen vorhanden sind, verändert Anfangskosten und Aufwand erheblich. Fehlt der Wasseranschluss, können Klärgrube oder Brunnen erforderlich werden. Prüfen Sie auch Strom- und Gasanschlüsse sowie den Mobilfunkempfang.


Checkpunkt 6: Katastrophenrisiko


Prüfen Sie Hochwasser-, Rutsch- und Tsunamirisiken auf den Gefahrenkarten. Grundstücke in Rutschgebietswarnzonen oder Überschwemmungsflächen können bei Versicherungsprämien, Immobilienwert und Hypothekenbedingungen benachteiligt sein. Prüfen Sie vor Vertragsabschluss unbedingt die überlagernde Gefahrenkarte und die Unterlagen der Kommune.


Checkpunkt 7: Privatstraßenprobleme der Zugangsstraße


Ist die Zugangsstraße eine Privatstraße, müssen Eigentümer und Rechtslage geklärt werden. Sofern es sich nicht um eine nach dem Baugesetz festgelegte Straße handelt, kann ein über die Privatstraße eines anderen erschlossenes Grundstück Probleme bei der Baugenehmigung bekommen. Grundstücke mit Privatstraßenlasten können auch bei späterem Wiederaufbau oder Verkauf bewertungsmäßig benachteiligt sein.


Checkpunkt 8: Grenzfestlegung


Grundstücke ohne bestätigte Grenzen zu Nachbarn können bei Zäunen oder Bauarbeiten Konflikte verursachen. Selbst wo Grenzsteine vorhanden sind, stimmen Gelände und eingetragene Karte oft nicht überein. Prüfen Sie, ob eine bestätigte Vermessung abgeschlossen ist und Grenzfestlegungsdokumente existieren; falls nicht, klären Sie die Kostenteilung der Vermessung vorab.


Checkpunkt 9: Nicht wieder bebaubare Grundstücke


Grundstücke, die die Straßenanbindungspflicht nicht erfüllen, können nach dem Abriss des Bestandsgebäudes nicht wieder bebaut werden. Wird ein Bestandshaus weit unter Marktpreis angeboten, kann es sich um ein nicht wieder bebaubares Grundstück handeln. Wer nach dem Kauf Umbau oder Neubau plant, sollte unbedingt zuerst die Baubarkeit klären.


Checkpunkt 10: Finale Checkliste vor dem Kauf


Nutzen Sie die folgende Checkliste für die abschließende Prüfung vor der Unterschrift.


Punkt
Prüfinhalt
Prüfart

|-------|-----------|---------|

Straßenanbindung
Mind. 2 m an mind. 4 m breiter Straße
Stadtplanungskarte und Vor-Ort-Prüfung
Nutzungsgebiet
Ist das gewünschte Gebäude baubar?
Stadtplanungskarte der Kommune
Boden
Weicher Boden oder Auffüllung?
Bodenuntersuchung und Vorgeschichte
Katastrophe
Außerhalb ausgewiesener Risikozonen?
Überlagernde Gefahrenkarte
Infrastruktur
Wasser, Abwasser, Strom, Gas vorhanden?
Anfrage bei Kommune und Versorgern
Grenzen
Grenzsteine, Kartenabgleich, Vermessung
Karte des Grundbuchamts und Vor-Ort-Prüfung
Straße
Zugangsstraße öffentlich oder privat?
Registerdaten und Grundsteuerbescheid
Baubeschränkungen
GRZ, GFZ und Baulinien prüfen
Beratung durch Architekt oder Makler
Preis
Vergleich mit Umfeld
Bodenrichtwerte und Transaktionsdaten
Rechte
Hypotheken oder Pachtrechte?
Registerauszug einholen

Zusammenfassung


Der Schlüssel zum erfolgreichen Grundstückskauf liegt darin, entlang von Punkten systematisch zu prüfen statt auf Gefühl zu setzen. Prüfen Sie die Preise über die präfekturbezogenen Bodenpreisseiten dieser Website und das Tsubo-Umrechnungstool, und arbeiten Sie die Checkliste dieses Artikels für die Konditionen ab; so lässt sich das Risiko deutlich senken. Im Zweifel lohnt sich die Beratung durch Fachleute wie Architekten oder Vermessungssachverständige.